| Mittlerweile hatte ich also schon drei Segeltörns gemacht, alle drei im warmen Mittelmeer. Da habe ich mich überzeugen lassen, dass man auch in der kalten Ostsee segeln kann und die Ostsee und das Segeln dort ihren besonderen Reiz haben. Heißt doch ein Teil der Ostsee immerhin dänische Südsee! So richtig glauben wollte ich es ja nicht. Dennoch bin ich Ende März nach Rügen aufgebrochen. Da ich zudem schon einen Sportbootführerschein See hatte, wolle ich auf Rügen noch meinen SKS machen und nach einem anschließenden Praxistörn meine praktische Prüfung. | ![]() |
| Die Anreise nach Rügen kann relativ weit sein, auf jeden Fall ist es nicht ohne Auto zu bewerkstelligen. Das letzte Stück ist zudem noch Landstrasse, mit extrem vielen Blitzkästen ausgestattet und oft völlig überfüllt. Nach einer Anreise von 10 Stunden ging es dann |
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am nächsten Tag früh morgens in den Hörsaal. Eine Woche lernen war angesagt. Nach einer Woche fing dann der Praxistörn an. Unser Schiff war eine nagelneue Bavaria 36. Die Crew bestand aus vier Leuten und dem Skipper Theo. Neben all der Segelei und den Manövern sollten wir noch einmal um Rügen herum kommen. |
| Wir segelten jeweils morgens früh los und machten nach vielen Stunden (so kam es mir vor) abends in einem Hafen fest. Die Reise ging zuerst nach Lomme (dem schönsten Hafen der Ostsee), dann nach Kröslin, von dort nach Greifswald, nach Stralsund und zurück nach Breege. Es war trotz der Kälte ein wunderschöner Törn. Die Ostsee und unser Skipper Theo haben mich sehr beeindruckt und ich kann beide uneingeschränkt weiterempfehlen. |