Ijsselmeertörn 2004

Nach dem absoluten Höhepunkt im Leben eines Seglers - der Atlantiküberquerung - wird es natürlich schwer sich wieder für andere Törns, Reviere, Routen und Schiffe zu begeistern. Der kurze Törn auf dem Ijsselmeer und den angrenzenden Kanälen ist jedoch so anders und landschaftlich reizvoll, dass ich für mich beschlossen habe: "Ijsselmeer und Holland ich werde wiederkommen". Keine meterhohen blauen Riesenwellen, kein ständiges Schaukeln des Schiffes, dafür ein sanftes, ruhiges Gleiten durch eine grüne Wiesenlandschaft auf schmalen Kanälen. Kurtine
Der totale Gegensatz! Die An- und Abreise nach Lemmer verlief problemlos, abgesehen vom Verkehr, der zu Ferienzeiten in Holland ermüdend sein kann.
Grüne Wiesen und schmale Kanäle Das Boot, eine HAI 710 war, was Größe und Tiefgang angeht, hervorragend "angepaßt" an die Landschaft bzw. die Kanäle Hollands. In Lemmer losgesegelt, ging es erst einmal hinaus auf das Ijsselmeer und dann, nach passieren der großen "Seeschleuse", hinein in die Wasserlandschaft Hollands.
Auf den Kanälen passierten wir zahllose kleine Brücken, Schleusen und Kreuzungen. Die Brücken und Schleusen öffneten sich, wenn nur eine genügende Anzahl Boote davor wartete. Aufgrund des nur sehr geringen Tiefgangs (50 cm) konnten wir uns auch dorthin wagen, wo sich die größeren Boote nicht hintrauten. Die Leichtigkeit des Segelns und das ruhige Dahingleiten durch die Wasserlandschaften Hollands, haben mich überzeugt den Rijkswaterstaat alsbald wieder zu besuchen.
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